Bundestagswahl 2021

In ein paar Tagen ist es soweit – wir dürfen unsere Kreuzchen machen.Nur um letzte Missverständnisse auszuräumen.

Bei der Bundestagswahl werden wir keinen Volksvertreter wählen. Das ist nicht Sinn und Zweck dieser Veranstaltung. Zum einen können wir keine Personen, sondern nur politische Gruppierungen wählen – auch wenn das im so genannten Wahlkampf immer danach ausschaut. Und zum anderen gibt es in der politischen Landschaft keine Volksvertreter – also Mitglieder der politischen Vereine, die sich für Belange der breiten deutschen Bevölkerung vollumfänglich einsetzen. Politiker setzen sich in erster Linie für ihre eigenen Interessen und die Ziele ihres Seilschaft ein, wobei politische Macht und wirtschaftliche Verknüpfungen mit finaziellen Aspekten im Mittelpunkt stehen. Ein möglichst hohes politisches Amt, von der Öffentlichkeit abgeschirmt, dient dabei als Plattform mit entsprechenden Möglichkeiten.

Die so genannte Wählerstimme hört ein Politiker in aller Regel am libsten gar nicht. Mit der Wählerstimme sind auch lediglich die Kreuzchen auf den Wahlscheinen gemeint. Diese benötigen die politischen Vereine und in weiterer Folge das von den Vereinen auserkorene Mitglied zwingend zur Machtergreifung und Herrschaft über Deutschland und sein Volk. Und auch nur darum geht es – um die Legitimierung der Machtausübung. Des Wählers Stimme möchten Politiker im eigentlichen Wortsinn nur dann hören, wenn sie mit ihren eigenen Zielen deckungsgleich ist. Nach erfolgter Kreuzchenabgabe ist der Spuk wieder vorbei und jeder geht wieder seiner, für ihn vorgesehenen Wege. Dieses Possenspiel verläuft bekanntermaßen bei jeder Wahl nach dem gleichen Strickmuster: Während der Legislaturperiode – also in den Jahren der Herrschaft spielen die Belange der breiten deutschen Bevölkerung und die positive Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland, bei den verfolgten Zielen der Politiker und iherer Vereine lediglich eine untergeordnete Rolle. Deutsche Politiker sind mit ihren Ämtern in erster Linie Erfüllungsgehilfen der Wirtschaft im In- und Ausland. Eine Gremium die Deutschland, ohne Bezug zur Realität von außen fernsteuert ist das Europaparlament in Brüssel. Das macht es den Handlangern in der Zeit vor einer anstehenden Wahl auch so schwer, an die Kreuzchen zu gelangen. Nachdem der Wähler über Jahre belogen, betrogen und mißachten wird – der Arbeitsmarkt, die Sozialkassen und die Infrastruktur permanent heruntergewirschaften werden, müssen Märchenerzähler in Zusammenarbeit mit den öffentlich-rechtlichen Medien dem Wähler einreden, es wird nur in seinem Sinn agiert.
Der Versuch, über 16 Jahre den Sozialismus in Deutschland einzuführen ist zum Glück final gescheitert – hat unserem Deutschland jedoch großen Schaden zugefügt. Das auszugleichen, zu reparieren und Deutschland wieder auf den richtigen Weg zu bringen, bedarf gewaltiger Anstrengungen. Den grundsätzlichen Willen dazu vorausgesetzt, sehe ich am derzeitigen politischen Horizont für die Umsetzung keinen Funken Licht – auf Deutsch: Von den zur Debatte stehenden Galionsfiguren ist nicht einer auch nur ansatzweise zu dieser Aufgabe willens und kompetent genug.

Im Übrigen kämpfen auch mehr als nur eine Hand voll Parteien um die Gunst der Wähler. Nicht nur Parteien mit großem Affencircus und lächerlichen TV-Showprogramm sind auf dem Wahlschein vertreten. 47 politische Vereine sind zur Bundestagswahl zugelassen und angetreten.

Bei Auftritten und Entscheidungen von Politikern habe ich permanent den Eindruck sie glauben Deutschland und das Volk gehören ihnen und sie können darüber verfügen wie es ihnen beliebt. Es ist ausschließlich davon die Rede, dass Entscheidungen mit der Partei, parteiübergreifend oder mit der Wirtschaft abgestimmt sind.

Könnten Politiker durch Leistung überzeugen, wäre kein verlogener Wahlkampf mit Schlammschlachten und lächerlich inszenierten TV-Shows auf Komödiennievau nötig. Das ist nichts, dass Deutschland und sein Volk weiterbringen.

Wählen heißt mitverantwortlich zu sein.